Pfarrkirche St. Johannes Bosco

(Hagenmüllergasse 33)
Die heutige Pfarrkirche wurde 1958 geweiht und ihr Patron ist der heilige Johannes Bosco (Don Bosco). Das große Kruzifix an zentraler Stelle wurde nachträglich im Jahre 1970 angebracht. Von künstlerischer Bedeutung ist die reiche Glasfenster-Ausstattung nach Entwürfen bedeutender Künstler wie Kurt Absolon. Sein Werk, Symbole der Liebe in Form eines Kreuzes, wurde erst nach seinem tragischen Tod fertiggestellt. Besondere Bedeutung hat die Don Bosco Statue im Eingangsbereich. Sie wurde zum 100. Todestag dieses Heiligen im Jahre 1988 in Auftrag gegeben und ist keine der üblichen Porträtfiguren. Vielmehr ist Don Bosco der „Empfangschef“, der unübersehbar die Leute mit dem Zeigefinger in die Kirche einlädt, sie aber auch deutlich auf Christus hinweist, indem sein Zeigefinger über die Schulter auf das Kreuz zeigt.

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Zu den Gottesdienstzeiten

Elisabethkapelle

(Kleingasse)
Das 1891 als Kapelle des Mautner-Markhof‘schen Kinderspitals errichtete und unter Denkmalschutz stehende Bauwerk in der Kleingasse 3 wurde von den Architekten Frh. von Wieser und Franz v. Gruber geschaffen. Darin befindet sich eine Reliquie von den Gebeinen der hl. Elisabeth von Thüringen, der die Kapelle auch geweiht ist. Heute ist sie im Besitz der Stadtgemeinde Wien. Betreut wird die Kapelle von Christine Jomrich, Hermine und Willi Willensdorfer.

Regelmäßige Gottesdienste in St. Elisabeth: Mittwoch, 18 Uhr

Erdberger Muttergottes

(Leonhardgasse 4)
Hier stand 1713 über Pestgräbern diese Schutzmantelmuttergottes. Nach den Stürmen der Franzosenkriege 1815 wurde eine Kapelle erbaut. Aus Dankbarkeit nach überstandener Bombardierung und Erstürmung Wiens in den Jahren 1944-1945 wurde sie von dankbaren Gläubigen im Jahr 1947 restauriert.

Auf einer Tafel neben der Kapelle steht:

„Möge die Magna Mater Austriae auch weiterhin schützend ihre Hände über unsere Heimat breiten und uns dauernden Frieden erflehen.“

Im Zuge der Sanierung von Alt-Erdberg 1957/58 wurde dieses Marterl in seiner alten Form in den Neubau Leonhardgasse 4-6 integriert. Die letzte Generalsanierung wurde im Jahre 2005 auf Initiative von Fam. Paschinger durchgeführt, die das Denkmal auch liebevoll betreut.

Hauskapelle Salesianum

(Hagenmüllergasse 31)
Der moderne Gebetsraum im Studentenheim „Salesianum“ befindet sich genau an der Stelle der ersten Kapelle, die 1908-1910 errichtet wurde und ab 1939 als Pfarrkirche diente. Sie wurde 2003 neu errichtet und dient der Ordensgemeinschaft und den dort wohnenden rund 200 Studierenden als Hauskapelle.

Regelmäßige Gottesdienste im Salesianum: Montag bis Samstag, 7 Uhr; Sonntag, 8 Uhr.